So nimmst du die Zügel über dein Leben wieder selbst in die Hand

Ein Pferd galoppierte schnell die Straße entlang.

Es schien, als hätte der Reiter es eilig. Ein anderer Mann, der neben der Straße lief, rief: „Wohin willst du?“

Und der Mann auf dem Pferd antwortete: „Ich weiß es nicht, frag das Pferd!“

 

Das Pferd steht für unsere im Laufe der Jahre eingeschlichenen Gewohnheiten, die wir nicht hinterfragen.

Oft lassen wir unser tägliches Leben von diesen Gewohnheiten bestimmen. Wir laufen und laufen, wir bemühen uns und wir fallen, wir stehen wieder auf und rennen wieder weiter, aber wissen wir überhaupt, wohin?

Leben wir nach unseren Gewohnheiten, in denen wir es uns gemütlich eingerichtet haben oder wissen wir wirklich, wo wir hinwollen?

Stoppe das Pferd und frage dich, ob du nur nach deinen Gewohnheiten lebst, auf deren Rücken du reitest oder ob du wirklich die Zügel in der Hand hast.  Es bringt nichts, nur zu laufen und sich Tag für Tag abzumühen, wenn das Zeil unserer Bemühungen nicht klar vor Augen ist.

 

Probiere mal eine kleine Übung:

Mach an einem Tag der Woche einfach mal das genaue Gegenteil von dem, was du üblicherweise tust. Frühstücke statt Brötchen Müsli, nimm statt der U-Bahn das Fahrrad zur Arbeit und rede mit all den Leuten in deinem Büro, mit denen du sonst nie redest. Geh abends in das kleine Bistro um die Ecke, in dem du noch nie warst. Fang ein Gespräch mit dem so grummelig wirkenden Hausmeister an, an dem du sonst immer möglichst schnell vorbeigehuscht bist.

Indem wir von unseren Gewohnheiten abweichen, erkennen wir, dass diese Gewohnheiten nicht unbedingt die besten Lösungen darstellen, sondern nur die, an die wir uns im Laufe der Zeit eben gewöhnt haben.

 

Es ist an der Zeit, wieder die Zügel über die Richtung deines Lebens in die Hand zu nehmen, auf was wartest du noch?

Der Bauer, der sich nicht freuen wollte: Was du von ihm lernen kannst

Es war einmal ein alter Bauer, der seit vielen Jahren mit seinem Pferd seine Äcker umpflügte. Eines Tages lief sein Pferd davon.

Als sie die Nachricht hörten, kamen seine Nachbarn zu Besuch. „Solch ein Unglück!“, sagten sie mitleidig. „Vielleicht“, antwortete der Bauer.

Am nächsten Morgen kehrte das Pferd zurück und brachte drei weitere wilde Pferde mit. „Wie wunderbar“, riefen die Nachbarn. „Vielleicht“, antwortete der alte Mann. Weiterlesen

Lerne vom Zen-Meister: Warum du dieses Gefühl loslassen solltest.

Eines Tages drang ein Dieb in die Behausung eines Zen-Meisters  ein:

Gib mir dein Geld oder ich werde dich töten!, fauchte er den Zen-Meister an.

Der Meister erwiderte ruhig:

Mein Geld ist dort drüben in der Schublade. Nimm es dir gern, aber vielleicht bist du so nett und lässt mir noch ein bisschen davon übrig, da ich mir morgen noch etwas Reis kaufen will.

Der Dieb war zwar sehr erstaunt, nahm sich dann aber das Gedl, mit Ausnahme von ein paar kleinen Münzen. Als er schon an der Tür war, sagte der Meister: Weiterlesen

5 Gründe, warum Geld dich nicht glücklich macht

Generation für Generation machen alle Menschen immer wieder den gleichen Fehler: Wir denken, dass mehr Geld uns glücklicher machen würde. Gerade in jungen Jahren wählen Menschen ihren Beruf danach aus, ob er ihnen ein hohes Einkommen verschafft, anstatt darüber nachzudenken, welcher Beruf wirklich zu ihren Talenten und Bedürfnissen passt und sie dadurch glücklich und zufrieden machen könnte.

Dr. Elizabeth Dunn and Dr. Michael Norton haben in ihrem Buch „Happy Money: The Science of Smarter Spending“ die größten Fehler, die wir in Geldfragen machen, zusammengefasst. Es gibt fünf Fehler, die wir in Gelddingen immer wieder machen – aber es gibt auch Wege, wie wir diese Fehler vermeiden und ein Fundament für langandauerndes Glück und Zufriedenheit errichten:

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Das solltest du für einen gelungenen Start in den Tag nicht gleich nach dem Aufstehen tun

Die ersten 30 Minuten nach dem Aufstehen entscheiden darüber, ob ein Tag gelingt oder nicht.

 

Davon bin ich fest überzeugt. Ob wir bewusst in den Tag starten und uns ein positives Begrüßen des beginnenden Tages gönnen oder ob wir in unheilsame Gewohnheiten zurückfallen und damit schon einen Schritt in die falsche Richtung machen, ist von großer Bedeutung für den weiteren Verlauf eines Tages. Ich mache die Erfahrung, dass Tage, an denen ich schon morgens vor dem Frühstück auf mein Smartphone schaue oder einen Blick in meine Emails werfe, meist von Stress, Hektik und Nervosität geprägt sind – völlig unabhängig davon, ob es tatsächlich mehr stresserzeugende Faktoren gibt als sonst oder nicht! Weiterlesen