So machst du aus einer schlaflosen Nacht einen achtsamen Start in den Tag

Kennst du das auch? Du liegst nachts grübelnd im Bett, drehst dich hin und her, sinnierst über dies und das, bereust wie du in einer Situation am Tag zuvor reagiert hast oder bist besorgt über eine Herausforderung am kommenden Tag. Alle 30 Minuten schaust du auf den Wecker und denkst dir immer wieder „Eigentlich müsste ich jetzt schon längst schlafen!“

Aus Angst davor, am nächsten Tag völlig unausgeschlafen zu sein, machen wir nicht das, was in einer solchen Situation das beste für uns ist: Aufstehen. Ja, genau, steh einfach auf, egal ob es erst 3 oder 4 Uhr morgens ist. Dann setz dich auf dein Sofa, genieß die Ruhe und höre in dich hinein. Wenn all die Fragen und Grübeleien wieder auftauchen, dann frage dich: Warum grübele ich so viel? Habe ich wirklich einen Grund dazu oder kann ich aktiv etwas gegen diese Grübeleien tun?

 

Oft wird uns in einer Situation wied dieser, wenn wir alleine nachts auf dem Sofa sitzen, vieles über uns selbst bewusst (du erinnerst dich doch vielleicht an die Radiotalksendung „Domian“? Diese hätte sicher tagsüber nicht so funktioniert wie zu der Sendezeit um 1 Uhr nachts, wo man sich einfach mehr öffnen kann, inmitten der Stille und Dunkelheit): Was wir ändern müssen, um wieder glücklicher zu sein. Welche Personen in unserem Leben schlecht für uns ist. Daraus können und sollten Handlungen erwachsen.

Schreib dir die Gedanken auf, die da um 4 Uhr morgens in deinem Kopf aufploppen. Und beginne dann mit Veränderungen, sobald du dazu bereit bist. Das kann noch am selben Tag sein, oder ein oder zwei Monate später.

Bewahre die niedergeschriebenen Gedanken bitte gut auf.

Setz dich nach den niedergeschriebenen Gedanken auf einen Stuhl und beginne deinen Atem zu beobachten. Fokussiere dich auf die Bewegung deines Brustkorbs beim Aus- und Einatmen. Wenn erneut Grübeleien auftauchen, dann nimm sie kurz wahr und kehre dann wieder zu deinem Atem zurück. Mache dies 5-10 Minuten.

Dann zieh dich an, geh vor die Tür und unternimm einen Spaziergang im Morgengrauen, bei dem du beschließt, dich mehr um dich zu kümmern. Für dich zu sorgen, wie es die immer wiederkehrenden Gendanken von dir fordern.
Vielleicht hat ja dein Lieblingsbäcker schon offen? Hol dir ein Frühstück und bereite es dir, auch wenn du alleine bist, richtig schön zu.

Es ist jetzt gerade mal 6 oder 6:30 Uhr, und wie viel hast du heute schon für dich getan, ist das nicht wunderbar?

Hab einen achtsamen Start in den Tag,

dein Oliver

 

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