Wie dich ein einfacher Satz glücklicher, zufriedener und ausgeglichener machen kann

Wenn du an das Wort „Mantra“ denkst, dann wird dir sofort ein Yogalehrer in den Sinn kommen, der mit seinen Schülern durchdringend immer und immer wieder „Om“ rezitiert. Doch Mantren können viel mehr sein: Es sind persönliche Glaubenssätze, die, wenn sie regelmäßig wiederholt werden, eine große Auswirkung auf unser Gehirn und dadurch auch auf unser Empfinden, unser Selbstbewusstsein und unsere Resilienz, also die Fähigkeit, schwere Phasen unseres Lebens zu überstehen, haben.

Klingt großartig, oder? Eine Studie, die 2015 im amerikanischen Magazin Brain and Behavior publiziert wurde, zeigt, dass sich die Gehirnaktivität verändert, wenn wir über längere Zeit uns einen glaubenssatz, das Mantra, immer und wieder sagen.

Indem du dir etwas Positives, Bedeutungsvolles, Selbstwertgefühl und -vertrauen steigerndes immer und wieder sagst, wird die Tendenz, dich immer wieder selbst niederzumachen und eher deine Fehler als deine Erfolge zu sehen, immer kleiner werden.

Das regelmäßige Wiederholen deines persönlichen Mantras führt dazu, dass sich neue neuronale Verbindungen aufbauen und deine Einstellung dir selbst gegenüber sich wandelt. Neuronen stehen in ständiger Verbindung miteinander und versuchen, neue Verbindungen aufzubauen. du kannst entweder die alten, vorhandenen Verbindungen stärken oder aber selbst dazu beitragen, dass sich neue, positivere Verbindungen bilden. Je öfter und je länger du dein Mantra praktizierst, desto stärker werden die neuen neuronalen Verbindungen in deinem Gehirn und desto mehr wandelt sich dein Selbstbild.

Wie könnte denn nun dein persönliches, positives Mantra lauten, um deine Neuronen auf Trab zu bringen? Du solltest dir ein Mantra suchen, das für deine derzeitige Lebenssituation eine Bedutung hat. Wenn du zu Selbstzweifeln neigst, dann könnte das Mantra lauten „Ich bin ein wunderbarer Mensch und werde von wunderbaren Menschen geliebt“, wenn du glaubst, an der Krise, durch die du gerade gehen musst, zu zerbrechen, dann könnte dein Mantra lauten „Ich werde das schaffen“.

Beginne gleich morgens mit deinem ersten Mantra, am besten noch während du im Bett liegst. So bereitest du dir und deinen neuen, positiven neuronalen Verbindungen einen guten Start in den neuen Tag. Du wirst sehen, was für große Veränderungen eine so kleine Veränderung im Alltag bringen kann! Auch wenn du dir erst seltsam vorkommst, einen Satz ständig gedanklich zu wiederholen – es wird sich lohnen.

 

Alles Liebe,
dein Oliver

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