Lebenslang unglücklich verliebt? Diese 7 Fragen solltest du dir stellen.

Liebe ist etwas Wunderbares, aber sie kann auch schmerzhaft sein. Besonders dann, wenn sie nicht erwidert wird.  Wenn positive Erwartungen an eine Liebesbeziehung zum Fanal werden, weil sie nicht erreicht werden können, ergibt sich ein bedrohliches Enttäuschungspotenzial.

Unglücklich verliebt: Stelle dir die folgenden 7 Fragen und finde heraus, welche Methoden helfen können, um auf Distanz zu gehen.

 

1. Warum wird meine Liebe nicht erwidert?

Liebe, die nicht erwidert wird, ist kein seltenes Phänomen. Es kommt häufig vor, dass unsere Gefühle zurückgewiesen werden, genauso wie in unserem Leben auch vieles erwidert wird. Auch wenn es schwerfällt, sollten wir diese Tatsache berücksichtigen.

 

2. Warum empfindet meine große Liebe nicht so wie ich?

Du kannst nach den Ursachen zu forschen. Möglicherweise gelangst du aber an den Punkt, welcher dir bewusst macht, dass dich dein Partner einfach nicht mehr liebt und keine ehrlichen Gefühle für dich empfindet. Daraus resultieren Verachtung oder Untreue.

Viele begehen dann den Fehler aus reiner Bequemlichkeit, wegen den Kindern oder der Familie die Beziehung aufrecht zu erhalten. Das entspricht einer destruktiven Situation, die letztendlich nur Leere und Schmerz hinterlässt.

 

3. Warum werden meine Liebesgeständnisse nicht erhört?

Nicht selten resultiert aus dieser Frage die Feststellung: „Ich bin sicher nicht gut genug.“ Lass dich nicht in Selbstzweifel drängen. Warum sagst du dir nicht: „Ich habe etwas Besseres verdient?“ Du bewegst dich nicht auf dem Feld des Leistungssports. Du wirst nicht gewinnen, indem du immer mehr und mehr einsetzt oder etwas verbessern möchtest.

 

4. Wie kann ich meinen Liebeskummer überwinden?

Auch wenn es zu Beginn schwerfallen mag, versuche, den Kontakt zu beenden. Ein erzwungenes Zusammensein schmerzt mehr, als nach und nach die Abwesenheit des vermeintlich geliebten Menschen zu akzeptieren. Nimm dir Zeit für schöne Dinge. Treffe dich mit Freunden oder gehe auf Reisen.

Verdränge deine Gefühle nicht, denn sie sind echt. Nimm sie an und setze dich bewusst mit deinen Emotionen auseinander.

 

5. Wie schaffe ich es umzudenken, um mich neu zu verlieben?

Versuche deine Trauer um das, was eigentlich nie stattgefunden hat, in positive Energien umzuwandeln. All deine Vorstellungen, die mit dieser Person erlebt werden sollten, können nun mit jemand anderen geteilt werden. Rückschläge gibt es immer, aber auch die Chance auf eine neue Liebe.

 

6. Denke ich zu romantisch?

Den Mr. oder die Ms. Right gibt es nicht. Nicht jeder, der ein sympathisches Lächeln auf den Lippen trägt, toll aussieht und großartige Fähigkeiten besitzt, muss der Richtige in deinem Leben sein. Wir sehen oft, was wir sehen wollen. Früher oder später ereilt uns die Erkenntnis, dass man sich getäuscht hast. Erspare dir diese Tatsache und gehe in die nächste Runde.

 

7. Ist es an der Zeit loszulassen?

Einen würdigen Abschluss finden, um sich der Zukunft zuzuwenden ist nicht ganz einfach. Versuche trotzdem die Situation realistisch zu betrachten. Vergegenwärtige die Tatsache, dass offenbar die Chemie nicht stimmt oder nie gestimmt hat. Sei nicht geneigt, die Person zu idealisieren, welche deine Gefühle nicht erwidert. Nimm an und lasse los, denn es gibt andere, mit denen du dein Glück finden kannst.

Liebe beruht immer auf Gegenseitigkeit. Wenn du aber unglücklich verliebt bist, dann bist du in der Regel ganz allein.

Tipp: Eine wunderbare Methode um seine Selbstzweifel abzubauen ist die meditative Arbeit. Dadurch bietet sich die Chance, unangenehme Gefühle zu bearbeiten und daran zu wachsen.

 

Entwickle Selbstvertrauen:

Auch wenn du auf einem guten Weg bist, loszulassen und dich liebevoll anzunehmen, kann es sein, dass du immer wieder auf Selbstzweifel und Ängste stößt. Spüre während deiner Meditation, was in deinem Körper passiert, und wie sich diese Gefühle und Gedanken auswirken, um sie möglichst gut kennenzulernen.

Notiere in einem Tagebuch, welche Selbstzweifel dich plagen und was im schlimmsten Fall passieren kann. Auf diesem Weg entschärfst du die Dramatik deiner Gefühle. Anschließend führst du eine Erfolgsliste. Halte darin fest, was besonders gut läuft. Erinnere dich auch an ganz bestimmte Situationen: Was hat mein Selbstwertgefühl gestärkt? Wie hat sich das angefühlt? Wenn du immer wieder einen Blick auf deine Liste wirfst, werden die Selbstzweifel nicht ganz verschwinden, aber du kannst sie mit einer gewissen Distanz und womöglich sogar mit Humor betrachten.

Das Leben ist ein Fluss. Wenn du es näher betrachtest, dann wirst du sehen, das sich alles in jedem Augenblick ändert.Drupka Rinpoche