Unglücklich, aber du weißt nicht warum? Diese 7 Fragen solltest du dir stellen.

Es ist alles gut und trotzdem fühlt sich dein Leben unglücklich an.
Eine gewisse Unzufriedenheit schlummert immer in uns. Das ist völlig ok. Sind wir ausschließlich zufrieden mit dem, was wir tun, kann es zum Stillstand kommen. Wir entwickeln uns nicht weiter. Dabei geht es weniger darum, mehr zu haben oder zu besitzen, oder sich gar in einen Konsumrausch zu versetzen. Vielmehr ist es die innere Leere, die uns das Gefühl vermittelt, unglücklich zu sein.

Die meisten Menschen reduzieren ihr Leben auf ihr Einkommen und den Stand, welchen sie erreicht haben. Aber das Leben hat so viel mehr zu bieten. Vielleicht ist es an der Zeit seine Scheuklappen abzulegen und sich umzuschauen.

Über die folgenden 7 Fragen kannst du dein Leben definieren. Versuche es! Möglicherweise ist die ein oder andere Antwort dabei, die mehr Schwung in dein Leben bringt und neue Sichtweisen öffnet.

Lerne, den Augenblick zu ergreifen! Sammle deinen Geist dort, wo du bist, mit einem für den Augenblick geschärften Bewusstsein.Drupka Rinpoche

 

1. Wie viel Zeit verbringe ich mit meinen Freunden?

Ich hoffe du zählst nicht zu den Menschen, die ein Treffen mit ihren Freunden absagen, weil sie völlig erschöpft von der Arbeit kommen und völlig antriebslos sind. Freunde sind Balsam für die Seele. Verbringe eine fröhliche Zeit mit ihnen, erfahre Neuigkeiten und lass dich treiben.

 

2. Wie oft gehe ich in die Natur hinaus?

Die Natur ist ein großartiges Terrain, um abzuschalten und sich zu sammeln. Einzige Bedingung: Nimm sie achtsam wahr. Es genügt nicht, stumpf mit dem Fahrrad seine Runden durch die Landschaft zu drehen. Achte auf die vielen versteckten Schönheiten, welche sich bieten. Halte inne und lasse die Kraft der Natur auf dich wirken.

 

3. Welche Interessen habe ich?

Die Interessen oder das geliebte Hobby sind gleichbedeutend mit Abenteuer, Spaß und Abwechslung. Genieße und pflege deine Interessen. Sie sind eng verknüpft mit dazulernen, sich selbst erfahren, verbessern und verändern.

 

4. Wann bin ich das letzte Mal verreist?

Ein Zitat vom Dalai Lama lautet: „Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.“ Mach dir diesen Satz zu eigen. Reisen muss nicht immer teuer sein und in die weite Ferne führen. Vielmehr dienen Reisen dazu, den Ort zu wechseln, neue Horizonte zu öffnen und zu erkennen wie viele schöne Details das Leben für uns bereit hält.

 

5. Welche Gewohnheiten haben sich eingeschlichen?

Grundsätzlich sind bestimmte Gewohnheiten nicht verkehrt, sie helfen, den Alltag zu strukturieren. Um aufmerksamer und wacher zu werden, solltest du dennoch versuchen manch eingefahrene Bahnen zu durchbrechen. Was könntest du heute anders machen?

 

6. Habe ich einen Ort der Stille, wo ich nur für mich sein kann?

Jeder von uns braucht diesen Ort, wo er zur Ruhe kommt, sich auf das Wesentliche besinnen kann, um mit neuer Energie den Alltag zu gestalten. Gern darfst du diese Stille im eigenen Heim genießen, insofern dir deine Räumlichkeiten diesen Rückzug gewähren. Alternativ öffnen viele Meditationszentren ihre Türen, um Abstand vom Alltag zu finden.

 

7. Bin ich bereit, Neues und Ungewöhnliches auszuprobieren?

Wie wäre es mit einer mehrtägigen Radtour, einem Pilgergang oder einem Wochenende im Wald? Wähle zwischen den Risiken, die du dir zutraust. Auf diesem Weg trittst du mit unbekannten Seiten in Kontakt. Es gelingt dir, kurzfristig auszubrechen.

Mein Tipp: Stärke dein Bewusstsein über kurze Meditationen, so fällt es dir leichter, dich neuen Dingen zu öffnen.
Entschleunigung heißt die Zauberformel. Immer wenn du spürst, dass deine Gedanken ganz woanders sind, oder dass du sehr verspannt bist, atme einige Male ganz tief durch. Schließe für einen Moment die Augen und komme in der Gegenwart an. Versuche all deine Aufgaben achtsam auszuführen. Betrachte es als eine Art Respekt für dich selbst, um dich auf diese Weise von dem schlechten Gefühl des Gehetzseins zu befreien.

Bei den Fragen ist dir sicher aufgefallen, dass du dich in erster Linie über dich selbst definierst und nicht über andere. Es geht einzig und allein nur um dich- nicht um deine Arbeit, nicht um deine Kollegen, deinen Ehepartner oder deine Kinder.
Daran wächst du, du öffnest dich gegenüber deinen Mitmenschen. Dein Missmut und das Gefühl, unglücklich zu sein, rücken in die Ferne. Du bist bereit etwas in deinem Leben zu verändern, um dir selbst und anderen Glück zu schenken.