Unglücklich, weil du alleine bist: Diese 7 Fragen solltest du dir stellen.

Zu oft assoziieren wir Einsamkeit mit Alleinsein. Nur oberflächlich beschreiben diese beiden Wörter die eigentliche Situation. Menschen die Einsamkeit vortragen, meinen oft, sie brauchen jemanden, um sich glücklich und gut zu fühlen. Hingegen fühlen sich Menschen, die vom Alleinsein sprechen, pudelwohl. Sie brauchen niemanden, um wirklich glücklich zu sein.

 

Versuchen wir, es zunächst so zu betrachten:

Du bist von Natur aus alleine. Du bist alleine geboren, du lebst alleine und du stirbst alleine. Für die meisten Menschen klingt das erschreckend. Keine Freunde und keinerlei Kontakte, das weckt den Anschein der Einsamkeit. In Wirklichkeit ist diese Einsamkeit herrlich, Gesetz dem Fall du kannst mit dem Alleinsein umgehen. Ich kenne einige Menschen, die es als überaus wertvoll betrachten, das Alleinsein für sich entdeckt zu haben. Dazu gehört aber auch eine ganze Menge Selbstwertgefühl. Einzelgänger sind oft sehr interessante Menschen und sie ziehen genau das an, was sie gar nicht möchten: Menschen, die feste Freundschaften suchen.

Vielleicht liegt es daran, dass genau diese Einzelgänger, die so einsam erscheinen mögen, ein glückliches Leben präsentieren.
Letztendlich entscheidet der, welcher das Alleinsein für sich gewonnen hat, ob er mit anderen Menschen tatsächlich in Kontakt treten möchte.

Ein Zitat von Osho macht dies deutlich: 

Alleinsein ist die Freude, einfach nur du zu sein- ohne jemand anderen. Du freust dich ab dir selber, du freust dich deiner eigenen Gesellschaft.

Nun zählst du dich aber nicht zu den gewollten Einzelgängern, die ihr Leben ohne Kontakte pflegen möchten. Versuchen wir mittels der folgenden 7 Fragen herauszufinden, warum du mit dem Alleinsein unglücklich bist und welche Kriterien dir möglicherweise weiter helfen, um ein solides und freundliches Kontaktnetz aufzubauen.
Einsam, keine Freunde, keinerlei Kontakte. Selbst wenn du gesellschaftlich extrem isoliert bist, hast du doch zumeist ein paar Bekannte oder Nachbarn. Möglicherweise fällt es dir schwer, auf sie zuzugehen.

 

1. Hast du Angst abgewiesen zu werden?

In der Regel beruht diese Angst auf einem geringen Selbstwertgefühl. Frage dich, woher das stammt. Traust du dir nur wenig zu, um nichts falsch zu machen? Lerne dir zu vertrauen. Selbst wenn du Fehler machst, hat dein Gegenüber nicht das Recht dich darüber zu verurteilen oder zu bewerten. Stehe zu dem, was du kannst und spiele deine Trümpfe aus.

 

2. Bist du oft enttäuscht worden?

Vielleicht warst du zu ehrlich, und dein Gegenüber konnte nicht mit Kritik umgehen. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, deine aufrichtige Meinung weiterhin zu vertreten. Du machst lediglich deutlich, dass du zu dem stehst, was du sagst. Wer damit nicht umgehen kann, sollte auch nicht an deiner Seite sein.

 

3. Hast du das Gefühl, dass manche Menschen dich für dumm halten?

Kein guter Freund wird dir vermitteln, dass du zu dumm für etwas bist. Wenn du auf Neuland triffst und Dinge dir fremd sind, solltest du Hilfe erfahren. Aber keine ablehnende Haltung, die dich verletzt. Auch hier gilt, vertraue auf das, was du kannst. Du musst dich nicht verstecken.

 

4. Welches Hobby hast du, was liebst du besonders?

Wenn du dich an etwas beteiligst, was dir wirklich gefällt, bist du im Umgang mit anderen Leuten in deiner besten Form. Nimm etwas, was dir wichtig ist- Camping-Urlaub, Politik, Tennis, Fußball- und versuche mit Menschen, die dir am Herzen liegen, darüber zu kommunizieren. Durch ehrlichen Zuspruch öffnen sich neue Wege.

 

5. Welche Erwartungshaltung bringst du mit?

Es ist irrational zu erwarten, dass jeder bedeutende Mensch, welcher dir im Leben begegnet, dich gern haben oder gut finden muss. Genauso verhält es sich umgekehrt.

 

6. Bist du zu fixiert auf bestimmte Kontakte?

Das birgt die Gefahr, zu rasch auf ein enges Verhältnis hinzusteuern. Du kannst keine engere Beziehung mit jemanden anknüpfen, den du nur ein einziges Mal gesehen hast. Auch wenn man jemanden häufig sieht, führt das nicht automatisch zu einer guten Beziehung. Du solltest vielmehr versuchen zu zeigen, wie viel du mit dem betreffenden Menschen gemeinsam hast und wie viel du mit ihm teilen möchtest.

 

7. Wie leicht fällt dir Smalltalk?

Smalltalk ist die Funktion des leichten Plauderns. Es hat die Aufgabe zu sondieren, sich heranzutasten. Benutze es als Terrain, um nach gemeinsamen Interessen zu forschen. Nicht jeder Mensch muss für dich interessant sein, aber auf diesem Weg kannst du selbst mit uninteressanten Menschen Gedanken austauschen. Das stärkt dein Selbstwertgefühl.

Denke daran, dass das Kriterium eines dir angemessenen Kontaktnetzes nicht in der Zahl der Menschen besteht, die dazugehören. Vielmehr besteht es darin, welche Art Menschen das sind, und in der Vielfalt der Beziehungen.
Möglicherweise hast du bisher keine gute Erfahrungen gemacht. Und dein Kontaktnetz besteht aus der falschen Art von Leuten. Sie sind humorlos, allzu ernsthaft, fade oder zu leichtfertig. Ein tiefes Gespräch lässt sich mit ihnen auch nicht führen. Oder es findet sich einfach niemand, mit denen du deine Dinge teilen kannst, die dir wichtig sind.

 

Über Meditation kannst du dir vieles bewusst machen. Je achtsamer du bist, desto freier kannst du entscheiden. Zudem erkennst du, welch ein wunderbarer Mensch du bist.

Du weißt viel, du kannst dich ausdrücken, du bist besonders. Warum solltest du um Freundschaften betteln? In der Regel ergeben sie sich von ganz alleine. Es bringt nicht viel, im stillen Kämmerlein zu sitzen, und sich im Selbstmitleid zu ertränken. Schau auf dich, auf das, was du kannst, und was du leistet. Und schon bald zählst auch du zu den Menschen, die sehr gut alleine sein können. Denn du hast das Glück in dir selbst entdeckt. Finde zu dir selbst, zeige, dass du ein glücklicher Mensch bist, weil du dich so magst, wie du bist und gehe mit einem Lächeln auf die anderen Menschen zu.

 

Deine Wirkung auf andere ist besonders, und wer möchte, darf gern auf dich zukommen. Aber nur du allein entscheidest, ob du diesem Menschen die Tür und dein Herz öffnest.