So nimmst du die Zügel über dein Leben wieder selbst in die Hand

Ein Pferd galoppierte schnell die Straße entlang.

Es schien, als hätte der Reiter es eilig. Ein anderer Mann, der neben der Straße lief, rief: „Wohin willst du?“

Und der Mann auf dem Pferd antwortete: „Ich weiß es nicht, frag das Pferd!“

 

Das Pferd steht für unsere im Laufe der Jahre eingeschlichenen Gewohnheiten, die wir nicht hinterfragen.

Oft lassen wir unser tägliches Leben von diesen Gewohnheiten bestimmen. Wir laufen und laufen, wir bemühen uns und wir fallen, wir stehen wieder auf und rennen wieder weiter, aber wissen wir überhaupt, wohin?

Leben wir nach unseren Gewohnheiten, in denen wir es uns gemütlich eingerichtet haben oder wissen wir wirklich, wo wir hinwollen?

Stoppe das Pferd und frage dich, ob du nur nach deinen Gewohnheiten lebst, auf deren Rücken du reitest oder ob du wirklich die Zügel in der Hand hast.  Es bringt nichts, nur zu laufen und sich Tag für Tag abzumühen, wenn das Zeil unserer Bemühungen nicht klar vor Augen ist.

 

Probiere mal eine kleine Übung:

Mach an einem Tag der Woche einfach mal das genaue Gegenteil von dem, was du üblicherweise tust. Frühstücke statt Brötchen Müsli, nimm statt der U-Bahn das Fahrrad zur Arbeit und rede mit all den Leuten in deinem Büro, mit denen du sonst nie redest. Geh abends in das kleine Bistro um die Ecke, in dem du noch nie warst. Fang ein Gespräch mit dem so grummelig wirkenden Hausmeister an, an dem du sonst immer möglichst schnell vorbeigehuscht bist.

Indem wir von unseren Gewohnheiten abweichen, erkennen wir, dass diese Gewohnheiten nicht unbedingt die besten Lösungen darstellen, sondern nur die, an die wir uns im Laufe der Zeit eben gewöhnt haben.

 

Es ist an der Zeit, wieder die Zügel über die Richtung deines Lebens in die Hand zu nehmen, auf was wartest du noch?

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