Selbstständig machen als Online-Texter bzw. Online-Autor

Du hattest schon immer Spaß am Schreiben und jetzt suchst du nach einem Job? Versuche dich doch einmal als Online-Autor! Es ist gar nicht so schwer, nebenberuflich Online-Texter bzw. Online-Autor zu werden. Du solltest aber vorab einige Fakten kennen, damit du dich entscheiden kannst, ob du es einmal probieren möchtest. In jedem Fall hast du dabei nichts zu verlieren – und vielleicht gefällt dir der Job ja so gut, dass du dich als Online-Autor bzw. Online-Texter selbstständig machen möchtest.

Voraussetzungen für deinen Einstieg als Online-Autor bzw. Online-Texter

Jetzt stellst du dir bestimmt die Frage, was du können musst, um Erfolg als Online-Texter zu haben. Einer der größten Vorteile bei der Arbeit als Online-Autor ist, dass du dazu keine offiziellen Qualifikationen brauchst. Natürlich ist es günstig, wenn du Germanistik oder Journalismus studierst – oder studiert hast. Aber es ist nicht notwendig, um als Online-Texter erfolgreich zu sein. Erfahrene Online-Autoren mit guter Schreibe bekommen selbstverständlich mehr und besser bezahlte Aufträge als Quereinsteiger, die gerade erst mit dem semi-professionellen Schreiben anfangen. Ein Azubi wird schließlich auch weniger gut bezahlt als ein Meister. Aber du kannst davon ausgehen, dass du in dem Job eine faire Chance bekommst, dein Talent unter Beweis zu stellen und deine Schreibtechnik mit der Zeit immer weiter zu verbessern.

Dass du Rechtschreibung und Grammatik gut beherrschen solltest, ist wohl ziemlich selbstverständlich. Es ist auch günstig, wenn du einen flüssigen Schreibstil hast. Deine Leser sollten von deinem Text so fasziniert sein, dass sie gar nicht erst auf die Idee kommen, die Seite wegzuklicken. Dazu sollte sich durch deinen Text der berühmte „Rote Faden“ ziehen – mit dem du als Online-Autor deinen Leser fesseln möchtest. Die Übergänge von einem Absatz zum anderen sollten fließend sein und deinen Text nicht „zerhacken“. Das hört sich jetzt alles erst einmal schwierig an. Aber du willst ja bestimmt anfangs nur nebenberuflich Online-Texter bzw. Online-Autor werden. Also hast du reichlich Gelegenheit, bei der Arbeit dazu zu lernen. Es werden auch Online-Seminare und Tutorials zu dem Thema angeboten. Sie sind aber nicht zwingend notwendig, um einen erfolgreichen Einstieg in die Welt der Online-Autoren zu schaffen. An technischen Voraussetzungen für die Arbeit als Online-Texter brauchst du nur einen PC oder Laptop und Internetzugang.

Was kannst du als selbstständiger Online-Autor bzw. Online-Texter verdienen?

Die Bezahlung als Online-Texter bzw. Online-Autor hängt stark von der Qualität deiner Texte ab. Hinzu kommt auch noch die Zeit, die du in den Job investieren kannst. Je nach Auftrag musst du mehr oder weniger intensiv zur Thematik recherchieren, was ebenfalls einen Einfluss auf deinen Verdienst hat. Von daher kann man über den Verdienst als Online-Texter bzw. Online-Autor keine pauschalen Angaben machen. Üblicherweise gibt es einen festen Preis pro geschriebenem Wort und eine vorgegebene Textlänge. Zudem müssen deine Texte in einem bestimmten Zeitrahmen abgeliefert werden, der aber sehr großzügig bemessen ist. Es hängt also stark von dir ab, wie hoch dein Verdienst als Online-Texter bzw. Online-Autor ausfällt.

Während einer Einstiegsphase von zwei bis drei Monaten sammelst du erst einmal Erfahrungen. Du kannst davon ausgehen, dass dein Verdienst in dieser Zeit noch ziemlich gering ausfällt. Deine Texte werden aber bewertet und du erhältst auch meistens ein Feedback dazu. Dadurch hast du die Möglichkeit, deinen Schreibstil an die Gegebenheiten im Online-Marketing anzupassen. Mit der Zeit erhältst du deshalb bessere Bewertungen – und so auch mehr Geld pro Wort. Die Wortpreise variieren stark. Bei vielen Textbrokern liegen sie zwischen 0,7 und 4 Cent im öffentlichen Auftragspool. Du kannst dich aber auch bei Teams bewerben. Hier liegen die Wortpreise meistens deutlich höher als im öffentlichen Auftragspool und können bis zu 10 Cent erreichen. Die Aufträge haben einen durchschnittlichen Umfang von 400 bis zu 500 Wörtern. Das entspricht in etwa einer DIN A4-Seite. Ein geübter Online-Texter bzw. Online-Autor schafft etwa 400 Wörter pro Stunde und kann so auf einen recht vernünftigen Stundenlohn kommen.

Nach deiner Einarbeitungszeit könnte es also durchaus passieren, dass du Lust darauf bekommst, selbstständig als Online-Autor zu arbeiten. Wenn du genügend guten Content schreibst, kannst du dein Leben von deinem Verdienst als Online-Texter bzw. Online-Autor finanzieren. Du hast dann alle Vorteile eines Freelancers: Du kannst arbeiten wo immer du gerade bist und hast flexible Arbeitszeiten. Außerdem kannst du dir die Themen, zu denen du schreibst, selbstständig aussuchen. Allerdings brauchst du viel Selbstdisziplin und musst dich gut organisieren, wenn du es zu einem vernünftigen Verdienst als Online-Autor bzw. Online-Texter bringen willst. Du kannst zwar als Online-Autor tatsächlich irgendwo im Süden am Meer sitzen und Geld verdienen – aber du darfst dich nicht ablenken lassen. Und das ist am Strand gar nicht so einfach.

Wie Quereinsteiger sich als Online-Texter bzw. Online-Autor selbstständig machen

Du hast Lust, dich als Online-Texter zu probieren? Gute Idee: Das einzige, was du dazu investieren musst, ist deine Zeit. Du brauchst dich nirgendwo vorzustellen, kannst deine Arbeit frei einteilen und mit jedem Text, den du schreibst, lernst du etwas Neues. Als Online-Autor erweiterst du durch deine Recherchen permanent deine Allgemeinbildung. Und ganz nebenbei verbesserst du deine Rechtschreibung und Grammatik. Wenn du dich für den Einstieg bei einem der großen Content-Broker wie Textbroker oder Content.de entscheidest, kannst du zudem durch interne Tutorials deinen Schreibstil optimieren. Also lohnt es sich auf jeden Fall, eimal in den Job reinzuschnuppern.

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, um dich ohne fachspezifische Ausbildung als Online-Autor bzw. Online-Texter selbstständig zu machen. Zum einen kannst du per Google nach Textaufträgen suchen und zum anderen hast du die Möglichkeit, dir deine Aufträge über einen Textbroker-Marktplatz zu besorgen. Für einen Autor ohne fachliche Qualifikationen ist die zweite Möglichkeit besser geeignet. Firmen wollen Referenzen sehen, bevor sie einen Auftrag vergeben. Bei einem Content-Portal werden die Autoren in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt, sodass der Kunde sich selbst aussuchen kann, ob er lieber mehr Geld für erfahrenere Texter ausgibt oder weniger anspruchsvolle Aufgaben auch an Anfänger vergibt. Textbroker-Portale bieten außerdem sowohl den Kunden als auch den Textern Sicherheit bei der Abwicklung der Aufträge. Wenn du ohne die Vermittlung eines Brokers als Online-Texter arbeitest, verlierst du viel Zeit mit Rechnungsstellung, Mahnungen und anderem verwaltungstechnischem Aufwand. Bei Content-Portalen bezahlen die Kunden ihre bestellten Texte im Voraus und du bekommst die Vergütung für deine Arbeit unter Garantie.

Wenn du dich als Online-Texter bzw. Online-Autor selbstständig machen möchtest, bist du also als Quereinsteiger bei einem der großen Content-Broker am besten aufgehoben. Immer mehr Firmen greifen auf die Möglichkeit zurück, den Content für ihre Websites durch die Vermittlung dieser Broker erstellen zu lassen. Sie benötigen dauernd neue Texte, um im digitalen Konkurrenzkampf möglichst gute Rankings bei den Suchmaschinen zu erzielen. Du kannst also davon ausgehen, dass du als Online-Autor bzw. Online-Texter niemals arbeitslos sein wirst. Die Kombination von krisensicherem Job und freier Zeiteinteilung ist auch dann optimal, wenn du nicht so viel Zeit zum Schreiben erübrigen kannst. Es gibt bei den Textbrokern keine Vorgaben, wie viele Texte du schreiben musst. Du kannst also auch problemlos nebenberuflich Online-Autor bzw. Online-Texter werden.

Tipps für deine Bewerbung bei einer Textbörse

Um bei einem der großen Content-Marktplätze auf Auftragssuche zu gehen, musst du einen Autoren-Account anlegen. Dabei erstellst du dein Profil und gibst Hobbys sowie eventuell vorhandene Fachkenntnisse an. Du solltest alle Themenbereiche aufführen, in denen du dich auskennst oder die dich interessieren. Es gibt kaum ein Thema, zu dem heutzutage keine Texte gesucht werden. Von wissenschaftlichen Textbeiträgen bis hin zum Kochrezept: du kannst dir kaum vorstellen, wie viele Texte heutzutage von semi-professionellen Autoren erstellt werden. Deine Fremdsprachenkenntnisse solltest du auf jeden Fall eintragen. Auch wenn du keine Übersetzungen anfertigen möchtest sind sie oft nützlich bei der Recherche und werden von Auftraggebern gern gesehen.

Üblicherweise wirst du bei der Registrierung um einen Probetext gebeten. Für diesen Text solltest du dir viel Zeit nehmen. Dieser Text wird nämlich bewertet und du erhältst durch ihn deine erste Einstufung als Online-Texter bzw. Online-Autor. Achte gut auf Grammatik und Rechtschreibung. Wenn du in diesem Bereich zu viele Fehler machst, kann es passieren, dass du nicht als Autor zugelassen wirst. Lies deinen Probetext in jedem Fall nach dem Schreiben einige Male durch und suche nach Fehlern. Selbstverständlich solltest du schon beim Erstellen deines Probetextes die Rechtschreibprüfung aktivieren. Deine Sätze sollten kurz und aussagekräftig sein. Um festzustellen, ob dein Text flüssig geschrieben ist, kannst du ihn dir laut vorlesen. Nach Abgabe deines ersten Textes können einige Tage vergehen, bis du deine Einstufung als Online-Texter bzw. Online-Autor erhältst. Danach kannst du sofort deinen ersten Auftragstext schreiben.

Wie ist das mit den Steuern als Online-Autor bzw. Online-Texter?

Wenn du dich als Autor selbstständig machen möchtest, solltest du dich auch über die rechtlichen Aspekte informieren. Hier findest du einige grundlegende Informationen zu diesem Thema. Unsere Angaben werden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, ersetzen aber keinesfalls eine steuerliche Beratung. Diese darf in Deutschland nur von einem Steuerberater erteilt werden.

Ganz gleich welcher Tätigkeit du nachgehst, um damit Geld zu verdienen: Du bist immer verpflichtet, dein Einkommen zu versteuern. Eine Steuererklärung musst du in jedem Fall abgeben, selbst wenn du nur wenig als Online-Texter bzw. Online-Autor arbeitest. Wenn die Summe aller deiner Einkünfte – dazu zählt auch Arbeitslosengeld, Rente, Hartz IV etc. – den jährlichen Steuergrundfreibetrag nicht überschreiten, ist dein Einkommen steuerfrei. 2017 liegt der Steuergrundfreibetrag beispielsweise bei 8.820 €. Sobald die Summe deiner Einkünfte den Steuerfreibetrag überschreiten, musst du einen gewissen Prozentsatz an Steuern abführen. Wenn du die Steuererklärung ausfüllst, trägst du den Verdienst aus deinem Texter-Job als „Einnahmen aus selbstständiger Arbeit“ in das Formular ein. Beträgt dein Jahresumsatz nicht mehr als 17.500 €, kommt die Kleinunternehmerregelung laut § 19 UStG zum Tragen. Dann verzichtet das Finanzamt auf die Erhebung der Umsatzsteuer.

Du fragst dich vielleicht, ob das Texten auch als 450-Euro-Job durchgeht. Leider funktioniert das nicht, denn bei einem 450-Euro-Job zahlt der Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben. Als selbstständiger Online-Texter bzw. Online-Autor hast du keinen Arbeitgeber. Die Textbörse, über die du deine Aufträge erhältst, erfüllt nur die Funktion eines Vermittlers. Du bist bei ihr nicht angestellt und sie zahlt auch keine Abgaben für dich. Als Online-Autor bzw. Online-Texter bist du eindeutig Freelancer und zahlst deshalb Steuer und Versicherungen selbst. Eine kostengünstige Lösung für Versicherungen ist die Künstlersozialkasse. Als Autor gehörst du zu den „Kreativen“ und bist unter bestimmten Umständen dazu berechtigt, dich dort zu versichern.

Beim Finanzamt reicht es normalerweise aus, wenn du die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit deklarierst. Dafür gibt es ein eigenes Formular, das du einfach ausfüllst. Du kannst dich auch als Gewerbetreibender anmelden. Dadurch wird deine Steuererklärung aber meistens komplizierter und du musst unter Umständen mehr Steuern bezahlen. Wenn du deswegen Zweifel hast, ist es am besten, deinen persönlichen Fall von einem Steuerberater einschätzen zu lassen. Unsere Informationen sind keine rechtsverbindlichen Auskünfte und dienen nur dazu, dir einen allgemeinen Überblick zur Rechtslage als Online-Texter bzw. Online-Autor zu verschaffen.

Online-Texter bzw. Online-Autor als Nebenjob oder als Hauptberuf?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Du kannst sowohl hauptberuflich als auch nebenberuflich Online-Autor bzw. Online-Texter werden. Die großen Content-Broker verlangen nicht, dass du eine bestimmte Anzahl von Texten pro Monat erstellst. Das ist für Studenten besonders günstig. Je nachdem, wie viel Zeit sie neben den Vorlesungen etc. haben, können sie in einem Monat viele Texte schreiben und im nächsten nur wenige oder gar keine. Für Frauen im Mutterschaftsurlaub, Rentner oder Arbeitslose ist diese Regelung ebenfalls günstig: Sie können durch ihre Arbeit als Online-Texter bzw. Online-Autor genau so viel zu ihren Einkünften hinzu verdienen, dass es den jeweils gültigen Freibeträgen entspricht. Dein Verdienst für die erstellten Texte wird nach der Annahme durch den Auftraggeber deinem Account gutgeschrieben. Du kannst ihn dir wöchentlich – auf einer bestimmten Plattform sogar täglich – auf dein Bankkonto auszahlen lassen.

Bevor du dich entscheiden kannst, hauptberuflich als Online-Autor bzw. Online-Texter zu arbeiten, durchläufst du ohnehin erst einmal die Einarbeitungsphase. Das ist nebenberuflich am günstigsten, da deine ersten Einkünfte als Texter noch nicht sehr hoch sein werden. Um einen Text journalistisch aufzuarbeiten, Keywords unbemerkt einfließen zu lassen, Links zu setzen und das Ganze vielleicht auch noch per html zu formatieren brauchst du etwas Übung. Auch wenn du normalerweise eine gute Schreibe hast, gibt es noch viel zu lernen, bis du dich hauptberuflich als Online-Texter bzw. Online-Autor selbstständig machen kannst. Sobald du siehst, dass deine Einkünfte im mehrstelligen Bereich liegen und für deine persönlichen Lebenshaltungskosten ausreichen, kannst du es problemlos riskieren. Vielleicht gehörst du ja eines Tages sogar zu den viel beneideten Digitalen Nomaden?

Die Unabhängigkeit eines Online-Autors bzw. Online-Texters als Digitaler Nomade

Nicht jeder träumt davon durch die Welt zu reisen und gleichzeitig seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Auch wenn du es zuhause gemütlicher findest, hat die Arbeitsweise eines Online-Autors unbestreitbare Vorteile. Du sparst dir lange Anfahrtswege und kannst die Zeit stattdessen zum Schreiben verwenden. Je nach Tagesform kannst du viel oder wenig Text erstellen. Wenn du Pause machst, kannst du dich auf der Couch ausstrecken oder einmal rund um das Haus joggen. Außerdem brauchst du dich nicht über schlecht gelaunte Vorgesetzte zu ärgern. Du arbeitest selbstbestimmt und hast dadurch ein größtmögliches Maß an Freiheit. Als Online-Texter bist du ein Digitaler Nomade.

Du hast schon immer davon geträumt, eine weite Reise mit einem Boot zu machen? Als Digitaler Nomade hast du die Möglichkeit dazu. Jeden Tag setzt du dich für einige Zeit mit deinem Laptop in die Kajüte oder ans Deck und schreibst deine Texte. Deine Einkünfte kannst du an jedem ATM abholen. Falls du vom mitteleuropäischen Winter die Nase voll hast, packst du einfach Laptop und Handy ein und lässt dich für eine Weile im Süden nieder. Du holst dir im Land deiner Wahl eine Prepaid SIM-Karte eines nationalen Betreibers und schon hast du überall dort Internetanschluß, wo es kein WLAN gibt. Natürlich macht es nur Sinn in Länder zu reisen, die über ein gut ausgebautes Mobilfunknetz verfügen. Aber mittlerweile ist das fast überall in Europa der Fall.

Ein weiterer interessanter Aspekt für reiselustige Digitale Nomaden: Wechselkurse und Lebenshaltungskosten. Als Online-Texter bzw. Online-Autor riskierst du zwar nicht, Millionär zu werden aber du kannst es dir dabei so richtig gut gehen lassen. Wer sagt denn, dass du viel Geld für Lebensmittel oder Miete ausgeben musst? Du bist ortsunabhängig und kannst deine Texte genauso gut in einem Land schreiben, wo das Leben viel weniger kostet als in Deutschland. Die Arbeit als Online-Autor bzw. Online-Texter ist optimal für Aussteiger geeignet. Besonders praktisch dabei ist, dass es so möglich wird „auf Probe“ auszusteigen. Du hast ja eine Einnahmequelle und riskierst nicht, eines Tages ohne einen Cent in der Tasche dazustehen. Hinzu kommt: Du hast als Online-Texter einen sicheren Arbeitsplatz. Als Digitaler Nomade riskierst du nicht, dass dein Arbeitsplatz wegrationalisiert wird oder dass dein Betrieb in Konkurs geht. Die Zukunftsaussichten für Online-Autoren bzw. Online-Texter sind hervorragend, da immer mehr Geschäfte über das Internet abgewickelt werden.

Als Online-Texter bzw. Online-Autor einen eigenen Kundenkreis aufbauen

Ganz gleich ob seßhafter oder nomadisierender Digitaler Nomade: als Online-Autor brauchst du Kundschaft. Texte, die von Auftraggebern in sogenannte „Open Order Pools“ eingestellt werden, werden im Allgemeinen nicht sehr gut bezahlt. Wenn es dem Auftraggeber völlig egal ist, wer seine Texte schreibt, können sie ihm auch nicht viel wert sein.

Oft suchen Kunden aber auch nach Autoren, die sich in einem bestimmten Bereich gut auskennen. Sie durchsuchen dann die Autorenprofile und fragen eventuell bei dir an, ob du ihren Auftrag annehmen möchtest. Sie können aber auch eine Ausschreibung für eine Autoren-Gruppe zu ihrem Thema erstellen. Wenn dir ein Thema liegt, kannst du dich um die Teilnahme an einem Autoren-Team bewerben. Häufig handelt es sich bei diesen Aufträgen um sehr viele einzelne Texte, die relativ schnell erstellt werden sollen.

Meistens sind es größere Firmen, die solche Autoren-Teams aufbauen. Mit etwas Glück findest du so über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder neue Aufträge. Wenn dem Leiter eines Teams dein Schreibstil besonders gut gefällt, werden dir früher oder später Aufträge angeboten, die ganz speziell nur von dir geschrieben werden sollen. Dabei geht es meistens um Seiten, die dem Betreiber der Website besonders wichtig sind, wie beispielsweise Landing-Pages, Firmenportraits oder Blogtexte. Diese „Direktaufträge“ werden selbstverständlich besser bezahlt als die üblichen Aufträge. Mit der Zeit entsteht so dein persönlicher Kundenkreis.

Mit deinen Kunden kannst du auf der Content-Broker Plattform per Nachrichtenfunktion kommunizieren. Falls du jetzt auf die Idee kommst, dass du auch direkt – ohne die Vermittlung der Textbörse – für deine neu gewonnenen Kunden arbeiten könntest: Versuche es lieber nicht. Du schreibst dort unter Pseudonym und direkter Kundenkontakt ist absolut untersagt. Die Betreiber der Plattformen möchten schließlich auch etwas dafür bekommen, dass sie dir so umfassende Strukturen zur Verfügung stellen. Die einzige Möglichkeit, als Online-Texter bzw. Online-Autor von einer Plattform „gefeuert zu werden“, besteht in der Nichtbeachtung der AGBs. Auch wenn es mühsam ist, solltest du dir diese einmal durchlesen bevor du in das Leben der Digitalen Nomaden einsteigst.