So nutzt du Schmerzen und Leid, um dein Leben glücklicher zu machen

Jeder von uns ist schon einmal in seinem Leben mit schmerzvollen Zeiten und Leid konfrontiert gewesen. Ein guter Freund stirbt, gar ein Partner, ein Kind, wir werden krank oder wir bekommen die Kündigung auf den Scheibtisch geknallt. Egal, was der Auslöser für Leid und Schmerz ist, wichtig ist, wie wir damit umgehen. Es gibt Wege, das Leid und den Schmerz zu nutzen, um ein glücklicheres, erfüllteres Leben zu führen.

 

Glück und Schmerz sind zwei Seiten einer Medaille

Kein Schmerz ohne Glück. Je mehr wir nach Befriedigung und Glück wir in unserem Leben suchen, desto mehr setzen wir uns auch Leiden aus, nämlich wenn diese glücklichen Momente enden. Glück ist wie Leid nur ein zeitlich begrenztes Gefühl, kein Mensch kann Zeit seines Lebens nur glücklich sein.

Wenn wir am Wochenende mit Freunden feiern gehen, dann bringt uns das ein paar Stunden Spaß und Freude, am nächsten Tag folgt aber meist ein Kater, sowohl körperlich als auch emotional. Sobald du verstehst, dass ohne Schmerz keine Glücksmomente möglich sind, wirst du auch die schmerzlichen Momente in deinem Leben akzeptieren lernen.

 

Verdränge deine Schmerzen nicht

Je mehr wir unsere Schmerzen versuchen zu verdrängen, ob mit Alkohol, Tabletten oder kurzweiligen Vergnügungen, die uns verdrängen helfen, desto größer werden unsere Schmerzen. Das Problem ist: Du behandelst damit nur die Symptome und nicht die Ursachen deines Leids.

Erst wenn du beginnst, deine Schmerzen zu akzeptieren und dich auf die suche nach ihrer Ursache begibst, kann echte Heilung beginnen. Vielleicht lebst du ja nur von Wochenende zu Wochenende, weil dir nur die zwei Tage Party ermöglichen, deinen ungeliebten Job zu meistern?

Versuche, an die Wurzel deines Problems zu gelangen und echte Änderungen hin zu einem erfüllteren Leben zu machen. Wenn du nur die kurzweilige Befriedigung suchst, wirst du immer wieder in Tiefs rutschen und es dir immer schwerer machen, echte Erfüllung in deinem Leben zu erfahren.

Wenn du das nächste Mal eine leidvolle Phase deines Lebens erfährst, dann frage dich: „Was kann ich daraus lernen? Was kann ich an meinem Leben ändern?“

Ich selbst hatte vor einigen Jahren eine sehr schwere Phase, in der ich dachte, ich sei bald tot. Noch während dieser Zeit habe ich mir geschworen, dass ich, wenn ich doch weiter leben sollte, nie einen Job machen würde, der mir keinen Spaß macht und mir nie durch andere Menschen meine Ziele im Leben verbauen lassen werde. Nun, 8 Jahre später, bin ich sehr froh über diese Chance, mir bewusst gemacht zu haben, was für ein Leben ich führen will.

 

Behandele nicht nur die Symptome deiner Schmerzen, sondern die Ursachen

Das heißt nicht, dass du nach einer durchfeierten Nacht keine Schmerztablette nehmen solltest. Sondern dass du in schmerzvollen Phasen ganz bewusst nach der Ursache deines Schmerzes forschen solltest. Was kannst du tun, um dein Leben jetzt, in diesem schmerzvollen Moment, ins Bessere zu drehen? Sieh Phasen des Schmerzen als Chance auf Verbesserung an und behandele nicht nur die Symptome, dann wirst du langfristig davon profitieren.

Alles Liebe,
dein Oliver

 

 

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