Wie du eine wichtige Entscheidung triffst – in 7 einfachen Schritten

Wir alle stehen in unserem Leben immer wieder vor wichtigen, potentiell lebensverändernden Entscheidungen. Soll ich meinen Job kündigen? Soll ich nochmal studieren? Soll ich mich von meiner Frau trennen? Soll ich mich selbständig machen mit meinem eigenen Online-Business?

Egal, welche Entscheidung es ist, die wir treffen möchten, wir geraten allzu leicht in eine Grübel-Spirale. All unsere Gedanken drehen sich nur noch um die Entscheidung, die wir treffen möchten. Die Stimmen in unserem Kopf bekriegen sich und bereiten uns schlaflose Nächte, bis wir eine entscheidung getroffen haben. Doch selbst dann hört die zermürbende Grübelei oft nicht auf: War die Entscheidung richtig? Hätten wir nicht einen ganz anderen Weg gehen sollen?

Das Wichtigste zuerst: Nimm dir Zeit für eine lebensverändernde Entscheidung. Triff sie nicht impusliv, aus einer Frustration, Verärgerung oder aus Euphorie heraus. Damit komme ich zum ersten und für mich persönlch wichtigsten Punkt meiner Tipps für dich:

1. Nutze die Kraft der Meditation

Meditation hat mir in vielen Phasen meines Lebens geholfen, bewusster und gelassener zu leben und objektive Entscheidungen zu treffen. Indem wir lernen, in uns hineinzuhören und ersten Impulsen zu widerstehen, treffen wir bessere Entscheidungen. Wenn du mit Meditation anfangen möchtest, dann empfehle ich dir für den Anfang einfache Atem-und Achtsamkeitsübungen, in die du pro Tag ca.15 Minuten investieren solltest, am besten morgens, noch vor dem Frühstück. Du wirst sehen, dass nach einigen Tagen Meditation die impulsiven, nicht-rationalen Handlungen weniger werden und du in den Lage sein wirst, objektivere, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

2. Lerne, auf deinen Körper zu hören

Wenn wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun möchten, teilt uns dies unser Körper oft auf recht unmissverständliche Weise mit. Wir bekommen Bauchschmerzen, ein flaues Gefühl im Magen oder unser Hals fühlt sich wie zusammengeschnürt an. Umgehe diese Zeichen deines Körpers nicht! Sie sollen dir bewusst machen, dass du etwas noch machen solltest oder der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen ist.

3. Lerne, den Stimmen in deinem Kopf zuzuhören

Wenn wir Zwiegespräche mit uns selbst führen, wie eine Entscheidung getroffen werden soll, dann ist es wichtig, auf den Tonfall dieser Stimmen zu hören. Wenn sich die Stimme im Kopf ehrlich, wohlmeinend und bestätigend anhört, dann sollten wir ihr mehr Glauben schenken als einer Stimme, die sich hohl, dumpf und wie jemand anhört, der sich selbst nicht glaubt, was er da gerade sagt.

4. Ziehe das Worst-Case-Scenario heran

Frage dich, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn du diese Entscheidung triffst. Wenn du dich von deinem Freund triffst, wirst du keinen anderen Mann mehr finden? Wirklich? Das fühlt sich jetzt so an, aber insgeheim weißt du, dass das nicht der Fall sein wird. In den meisten Fällen ziehen wir das Worst-Case-Scenario heran und sind überzeugt davon, dass es eintreten wird. Doch wie oft ist es wirklich eingetroffen? Für mich muss ich feststellen, dass dies noch kein einziges Mal der Fall war.

5. Ziehe das Best-Case-Scenario heran

Was könnte im besten Fall passieren, wenn du die Entscheidung triffst? Wenn du merkst, dass dieses erwünschtes Ergebnis die Entscheidung rechtfertigt, dann triff sie. Und wenn du sie nicht triffst, werden noch viele andere Möglichkeiten kommen! Du weißt, für jede Tür, die du schließt, geht eine neue auf…

6. Frag deine Freunde nach Rat

Ziehe dir nahestehende Personen mit ein. Frag sie jedoch nicht, was sie an deiner Stelle tun würden – sondern frag sie, wie sie eine solche Entscheidung wie die, vor der du gerade stehst, treffen würden. Dieser Wechsel der Perspektive kann dir zu einem wertvollen Sprung auf dem Weg zur Entscheidungsfindung verhelfen.

7. Kopiere nicht das Leben anderer

Auch wenn deine Freunde jetzt alle gerade Kinder bekommen, auch wenn alle schon längst ihr Studium abgeschlossen haben und du darüber nachdenkst, ein weiteres Studium zu beginnen – du hast deinen anderen Weg! Weil die anderen etwas machen, auch wenn es die (scheinbare) Mehrheit ist, dann heißt das nicht, dass du das auch machen musst. Geh deinen anderen Weg!

Und denk immer daran: Du hast Nur ein Leben! Geh den Weg raus aus der Passivität, und triff deine Entscheidungen.

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